notamuse

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Wir sind lieber selbst aktiv und dadurch sichtbar.

Simone Koller & Corina Neuen­schwander

About

»notamuse« thematisiert die fehlende Sichtbarkeit von Grafikdesignerinnen in der Designöffentlichkeit. Die Bedeutung des Namens ist klar: not a muse. Anders als die Muse, die durch ihre inspirierende aber passive Funktion männliche, kreative Geister anregt, geht es uns um Designerinnen, die selbst schöpferisch tätig sind und sich aktiv an der Gestaltung der Designlandschaft beteiligen. notamuse stellt sie auf dieser Seite in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.


Wir wünschen uns mehr weibliche Vorbilder im Grafikdesign sowie eine diversere Designszene, jenseits von männlichen Heldenfiguren. Im Frühjahr 2017 führten wir deshalb 22 Interviews, in denen wir mit verschiedenen Frauen über Themen wie die neue Arbeitswelt und Frauen in »Männerberufen«, über die Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Gestalter_innen und Sexismus im Berufsalltag sprachen. Wir diskutierten über gestalterische Haltung, Arbeitsabläufe und persönlichen Erfahrungen in der Designwelt. Thematisch sortiert können die Antworten auf dieser Website verglichen werden und geben damit einen Einblick in die Design-Vorstellung der Gestalterinnen, in ihre Ideale und ihre persönliche Auseinandersetzung mit Gleichberechtigung – sowohl im Beruflichen als auch im Privaten. Die Statements der Soziologinnen und Designtheoretikerinnen ergänzen dabei die Auseinandersetzung.
Neben dieser Website entsteht das Buch »notamuse – A New Perspective on Graphic Design«, das ausschließlich Arbeiten zeitgenössischer Grafikdesignerinnen präsentiert. Es versteht sich dabei als bewusste Geste, um den männlich dominierten Designdiskurs auszugleichen und wird voraussichtlich 2018 erscheinen.


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Das Team von notamuse: Silva Baum, Claudia Scheer und Lea Sievertsen (v.l.n.r.)

Impressum


notamuse
Silva Baum, Claudia Scheer, Lea Sievertsen
Mainzer Str. 12
10247 Berlin

Kontakt:
hi@notamuse.de

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Code von Jens Schnitzler, Tim Rausch und Jana Reddemann

Johanna Dreyer & Katharina Weiß

Grafikladen ist das gemeinsame Kreativstudio von Katharina Weiß und Johanna Dreyer. Ihre Arbeiten bewegen sich in einem Spannungsfeld zwischen Konzeption, klassischer Art-Direktion und zeitgeistiger Gestaltung im Print- und Onlinebereich. Katharina Weiß und Johanna Dreyer studierten an der TH Nürnberg und der UdK Berlin. Im Gespräch berichten sie, auf welche Hürden man im Übergang vom Studium zur Selbstständigkeit stößt und wie sie Sexismus am Arbeitsplatz erfahren haben.

Was war die ausschlaggebende Motivation zur Selbstständigkeit?

KW: Nach dem Studium hatten wir beide schon viel Praktikumserfahrung und festgestellt, dass uns die Arbeitsweisen von Anderen oft nicht gut gefielen. Man richtet sich nach jemandem, der sein Unternehmen nach den eigenen Regeln strukturiert, denen man sich selbst nicht unterordnen möchte. Wir haben beide eine Vision davon, wie wir miteinander arbeiten und umgehen wollen – das haben wir in der Berliner Kreativwirtschaft so nicht gefunden.
JD: Es gibt diesen Zwiespalt, wo man arbeiten möchte. Entweder man geht in die Werbung und verdient angemessen Geld – dann ist die Arbeit meistens aber nicht befriedigend. Oder man geht in ein cooles Grafikbüro, bei dem man, trotz regelmäßiger Überstunden, 900€ verdient. Bereits im Bachelor haben wir festgestellt, dass wir ein gutes Team sind, deswegen lag die Idee nahe, die Selbstständigkeit einfach auszuprobieren.
KW: Unser Beruf birgt kein hohes Risiko. Jede/r besitzt einen Computer und die Programme und es ist möglich, von überall aus zu arbeiten. Selbst wenn es nicht klappt, hat man keinen großen Verlust gemacht.

Wie lange hat es gedauert, bis ihr von eurer Selbstständigkeit leben konntet?

KW: Ein halbes bis ein Jahr. Häufig arbeitet man als Anfänger_in direkt nach dem Studium noch unter Wert. Dann erhöht man nach und nach den Stundensatz und es wird immer besser. Generell ist bei uns aber noch Luft nach oben.

Ihr habt erwähnt, dass euch bestimmte Abläufe in Agenturen nicht gefallen.

Wie laufen Projekte üblicherweise ab?

KW: Mittlerweile laufen Projekte recht ähnlich ab, aber bis dahin war es ein langer Prozess. Wenn wir eine Anfrage für ein Projekt erhalten, versuchen wir zusammen mit dem/der Kund_in ein Briefing zu erstellen und entwickeln dann zu zweit das Konzept. Sobald es an die visuelle Umsetzung geht, arbeiten wir getrennt daran weiter. Früher haben wir das zusammen gemacht – was schön war, aber mittlerweile können wir uns das nicht mehr leisten. Das ist aber in Ordnung, weil sich diejenige, die am Projekt arbeitet, verwirklichen kann und die andere sich nur noch bis zu einem gewissen Grad einmischt.
JD: Allerdings verlässt nichts das Büro, hinter dem wir nicht beide stehen. Wenn Katharina findet, dass ein Entwurf gar nicht geht, wird er nicht rausgeschickt, auch wenn ich ihn liebe.

Wie geht ihr mit dem Konflikt zwischen Wirtschaftlichkeit und dem eigenen gestalterischen Anspruch um?

KW: Das ist momentan ein großes Thema für uns, denn wir haben eine konsequente Zeiterfassung in den letzten zwei Jahren stark vernachlässigt. Inzwischen haben wir gemerkt, wie wichtig das ist, um den Aufwand besser einschätzen zu können. Bisher waren Schätzung und tatsächlicher Zeitaufwand sehr unterschiedlich, aber seit wir es aufzeichnen, sind wir etwas strenger geworden. Wir arbeiten jetzt nicht unbedingt noch eine weitere Idee aus, wenn wir sehen, dass wir bereits über den veranschlagten Stunden liegen.

Betreibt ihr aktiv Akquise?

JD: Bisher mussten wir glücklicherweise noch gar keine Akquise betreiben, worüber wir sehr erstaunt sind. Vor allem, weil wir nicht in der Werbung arbeiten wollen, sondern für Kund_innen aus dem sozialen, politischen und kulturellen Bereich. Durch unsere bestehenden Kund_innen haben sich bislang immer neue Jobs generiert.
KW: Was man nicht unterschätzen darf, ist private Akquise, die wir beide, glaube ich, intuitiv betreiben. Lernt man neue Leute kennen und spricht über den Beruf, bringt es mehr als man denkt, direkt seine Unterstützung in grafischen Fragen anzubieten. Die ersten Aufträge haben wir alle aus dem Freundeskreis erhalten. Seit ungefähr einem halben Jahr bekommen wir Aufträge, die wir nicht zurückverfolgen können.

Beschäftigt ihr euch mit eurem Gestaltungsprozess, indem ihr zum Beispiel bewusst experimentell oder konzeptionell arbeitet?

JD: Ich wäre gerne noch experimenteller, aber das ist eine Zeitfrage, die vom Budget abhängig ist. Ab und an muss man sich dazu zwingen, neue Dinge auszuprobieren und zum Beispiel das analoge Experiment weiter auszubauen.
KW: Wir würden gerne einen Tag im Monat einführen, an dem wir neue Ansätze und Techniken ausprobieren oder Recherche betreiben können. Bisher fehlt dazu leider die Zeit. Aber natürlich betrachten wir jede/n Kund_in neu, analysieren seine/ihre Zielgruppen und passen die Gestaltung daran an.

Ist es euch wichtig, dass eure Handschrift erkannt wird oder sollte der Auftrag im Vordergrund stehen?

JD: Früher war es mir ein großes Anliegen, aber inzwischen bin ich davon abgekommen. Generell haben wir keinen bestimmten Stil, den wir verfolgen. Vielmehr halte ich jedes Projekt für eine Metamorphose mit den Kund_innen. Oftmals denkt man sich vorab tolle Sachen aus und merkt dann, dass sich die Kund_innen damit gar nicht wohl fühlen. Ein Projekt ist eher eine Beziehung mit den Kund_innen, bei der es irgendwann ein gemeinsames Baby gibt. Vor Projektstart betreiben wir aber schon Recherche, um uns von vergleichbaren Projekten abzugrenzen.
KW: Ich habe diese Selbstverwirklichungsphase auch hinter mir gelassen. Die war ein Jahr nach dem Studium interessant, aber darum geht es mir eigentlich nicht. Im Vordergrund stehen glückliche Kund_innen und dass wir mit den Entwürfen zufrieden sind. Es bringt nichts, »geilen Scheiß« zu gestalten, den am Ende doch keiner versteht.

Wie steht ihr zu Designtrends?

JD: Das Projekt steht im Fokus, aber natürlich wollen wir eine gute Schrift verwenden und versuchen nicht, etwas anders zu gestalten, nur damit der Entwurf weniger hip ist. In Berlin kann man sich Designtrends nur schwer entziehen, daher denke ich, dass unsere Gestaltung schon zeitgemäß ist.
KW: Das Problem ist, dass ein Trend auch den Kund_innen verkauft werden muss. Nur weil man etwas hip und schön findet, heißt das nicht, dass irgendjemand es haben will.

Habt ihr Vorbilder?

KW: Nach wie vor inspiriert mich Mirko Borsche, weil ich das Gefühl habe, dass er machen kann was er will und jede/r Kund_in frisst es. Was mir eher fehlt, ist ein weibliches Vorbild und jemand, an dem ich mich unternehmerisch orientieren kann. Wir haben uns alleine durchgeboxt und oftmals wäre ein/e Mentor_in nicht schlecht gewesen, bei dem/der man sich etwas abgucken kann. Vielleicht hätte mir auch mehr Agenturerfahrung weitergeholfen.
JD: Ich habe keine Person zum Vorbild, sondern eher eine bestimmte innere Einstellung als Ziel. Meine Vision ist es, mich irgendwann von nichts mehr stressen zu lassen und ausgeglichen an die Dinge heranzugehen. Die Selbstständigkeit fordert das innere Gleichgewicht stark heraus, daher hoffe ich irgendwann wie ein kleiner Buddha zu sein, der seine Gelassenheit behält und auf Kund_innen übertragen kann.

Was bedeutet für euch Erfolg?

JD: Darüber haben wir schon viel nachgedacht. Zum Erfolg gehört für mich die Erkenntnis, dass ich mich in einem stetigen Prozess befinde und nicht nur auf ein Ziel hinarbeite – schließlich arbeitet man ständig an neuen Aufträgen und es macht keinen Sinn zu versuchen, die To-Do-Liste zu leeren. Bestmöglich mit diesem Prozess umzugehen, ist eine große Aufgabe für mich.
KW: Für mich bedeutet Erfolg auch, Spaß an der Arbeit zu haben und damit meinen Lebensunterhalt zu verdienen. Wenn man ständig den Kontostand im Hinterkopf hat, kann man keinen Spaß mehr haben. Dass ich mich mit den Projekten identifizieren kann, ist mir wichtig. Ich habe keine Lust, für Arschlöcher zu arbeiten.

Wie wichtig ist euch öffentliche Aufmerksamkeit?

KW: Die Bedeutung von öffentlicher Aufmerksamkeit darf man nicht unterschätzen, auch wenn wir beide nicht sonderlich gut darin sind und oftmals keine Lust haben, daran zu arbeiten. Selbstdarstellung nimmt auch viel Arbeitszeit ein, das kann schon anstrengend werden. Männer können das oft besser, die haben eine große Klappe und kein Problem damit, das auch zu zeigen. Frauen sind leider häufig viel selbstkritischer mit ihrer Arbeit, die können sich davon eine Scheibe abschneiden.
JD: Ich freue mich immer, wenn jemand unsere Arbeit anerkennt. Gleichzeitig fällt es mir schwer, selbstdarstellerische Maßnahmen konsequent umzusetzen. Selbstdarstellung auf Facebook und Instagram ist für mich eher eine Belastung.

Habt ihr je negative Erfahrungen aufgrund eures Geschlechts gemacht?

KW: Dadurch, dass wir keine Jacketts tragen und nicht sonderlich groß sind, haben wir das Gefühl, dass es ein Misstrauen unserer Leistung gegenüber gibt, wenn wir uns das erste Mal mit Kund_innen treffen. Oft gibt es zu Beginn einer Zusammenarbeit eine Art Hahnenkampf, in dem wir uns beweisen sollen, obwohl wir gezielt angefragt wurden. Dieses Verhalten könnte man teilweise auf unser Geschlecht zurückführen, vielleicht aber auch auf unser Auftreten. Viele Männer gehen viel selbstbewusster in eine Zusammenarbeit und wirken dadurch anders auf Kund_innen. Man kann sie schnell überzeugen, aber am Anfang stößt man auf kleine Barrieren. Ich habe mal in einem Büro mit zwei Chefs gearbeitet, die nur Frauen eingestellt haben. Im Nachhinein empfinde ich das als eine Art von Unterdrückung – die fleißigen Frauen, die nicht vorlaut sind und alles abarbeiten.
JD: Teilweise habe ich auch das Gefühl, im Gestaltungsprozess nicht richtig als Beraterin anerkannt zu werden, sondern eher als Dienstleisterin. Solange der Entwurf zufriedenstellend ist, ist alles gut – gibt es jedoch Fragen oder Zweifel, werde ich nicht als Fachfrau wahrgenommen, die diese Fragen klären kann. Das kann aber auch daran liegen, dass viele Grafikdesigner_innen mit einem anderen Dienstleistungs-Selbstverständnis arbeiten. Auf einer Weihnachtsfeier während eines Praktikums habe ich mal die Ansage bekommen, ich sei nur genommen worden, weil es ein Video von mir gibt, in dem ich eine Schokobanane esse. Das ist schon richtig sexistisch und war sehr hart zu hören. Es kann eine naive Strategie sein, die kleine Süße zu spielen, aber irgendwann hat man darauf keine Lust mehr.

Gibt es besondere Herausforderungen für Frauen in der Designwelt?

KW: Ich glaube, äußere Umstände kann man nur sehr schwer ändern, wir haben im Grunde also nur die Möglichkeit, an uns selbst zu arbeiten. Vielleicht ist es ein Weg, das eigene Auftreten anzupassen und sich so zu präsentieren, wie man wahrgenommen werden möchte. Ich will mich auf gar keinen Fall verstellen, aber ich möchte versuchen, selbstbewusster an Projekte heranzugehen.
JD: Als sensible Person wird man im bestehenden Wirtschaftssystem schnell ausgenutzt, wenn man die Eigenschaften des Systems nicht auch in sich trägt. Baut man sich selbst keine Schutzmauer vor diesen harschen Strukturen, kollidiert der eigene Charakter schnell mit dem System. Für mich liegt der Schlüssel darin, die eigenen Grenzen zu erkennen, sie zu kommunizieren und sich nicht von ihnen abbringen zu lassen.

Wie strikt trennt ihr Arbeit und Privatleben?

KW: Zu Beginn haben wir sehr viel gearbeitet – man denkt, für dieses eine tolle Projekt könne man ja auch am Wochenende arbeiten, aber dann kommt das nächste tolle Projekt und die Wochenendarbeit hört nicht auf. Nach zwei Jahren waren wir ziemlich am Ende und mussten lernen, uns an strikte Grenzen zu halten. Jetzt gibt es ein Bürotelefon und E-Mails werden abends und am Wochenende nicht mehr gelesen. Die flexiblen Arbeitszeiten verleiten einen dazu, Privatleben und Arbeit zu vermischen, aber das ist nicht gut. Ich trenne lieber die Zeit, in der ich arbeite und die, in der ich mich ausruhe. Diese Grenzen muss man auch den Kund_innen klar machen, wenn die plötzlich über Facebook oder WhatsApp schreiben.
JD: Es gibt diese romantische Vorstellung von der Selbstverwirklichung in einem kreativen Beruf in Berlin, aber es ist harte Arbeit, bei der auch finanzielle Aspekte wichtig sind. Zu Beginn habe ich versucht, Vollzeit zu arbeiten und nebenbei im Master zu studieren – das hat mich aber schnell an meine psychischen und physischen Grenzen gebracht, die man anerkennen und kommunizieren lernen muss.

Wie schwierig ist es, gegenüber Kund_innen Grenzen durchzusetzen?

KW: Der Stress passiert im Kopf. Wir haben oft erlebt, dass künstlicher Druck von Kund_innen aufgebaut wird. Wenn du dann am Samstag nicht reagierst, hat sich das Problem bis Montag meist von selbst erledigt. Kommuniziert man deutlich, dass man am Wochenende nicht arbeitet, wird das meistens akzeptiert. Wir retten keine Leben mit unserer Arbeit – ob der Flyer einen Tag früher oder später fertig wird, interessiert im Normalfall niemanden.

Welche beruflichen oder privaten Ziele habt ihr?

KW: Auf der einen Seite würden wir gerne weiterhin zu zweit zusammenarbeiten und unsere Freiheiten genießen. Auf der anderen Seite wäre es schön, jemanden anzustellen, der uns bei Projekten unterstützen könnte. Ich glaube, es bringt nicht viel, sich ein festes Ziel zu setzen, weil sich Vorstellungen immer wieder ändern. Es ist besser, eine Vision zu haben.
JD: Ein großes Ziel ist es, neben der Zusammenarbeit auch unsere Freundschaft zu erhalten, das hat uns bisher beide sehr bereichert. Die finanzielle Unabhängigkeit ist mir wichtig, aber sonst bin ich sehr flexibel. Es wäre toll, irgendwann eine Familie gründen zu können, ohne sich dabei finanzielle Sorgen machen zu müssen.
KW: Unser Schwerpunkt muss nicht unbedingt im Grafikdesign bleiben, sondern könnte sich in eine andere Richtung verschieben, zum Beispiel in Richtung Art-Direktion.

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